Ein Quartier ist Heimat, wie ein ganzes Land. Gerade in der Schweiz, die politisch so organisiert ist, dass Probleme von unten nach oben gelöst werden müssen, nicht umgekehrt. Im Quartier lernt man, wie es gemacht wird. Und leider auch, wie nicht.

Mit Herz und Augen im Quartier unterwegs zu sein, ist eine meiner wichtigsten politischen Aufgaben. Mit Kinderaugen natürlich, welche Probleme wie Chancen viel dramatischer erkennen.

Wie sonst will ich im Parlament die Überzeugungskraft für Mehrheiten finden. Gegen gefährliche Entwicklungen oder für aussichtsreiche Neuerungen?

Ich engagiere mich aber auch direkt bei den Behörden. (Die «erwachsene» Seite der Medaille.) Sie benötigt jedoch die Mithilfe anderer «Erwachsener»: Welche nicht erst reklamieren, wenn alles beschlossen ist. Sondern selber ein waches und engagiertes Auge auf Entwicklungen werfen.

Wir wollen den Lebensraum Quartier verbessern. Die Strasse absichern. Den öffentlichen Verkehr verbessern. Begegnungs- und Spielzonen ermöglichen. Im Detail sind das alles unspektakuläre Aufgaben. Für das Ganze ungeheuer wichtig.

Dafür bin ich immer ansprechbar. Ansprechbar zu sein hilft einer Politikerin. Wo habe ich das gelernt? Im Leben mit meinen Kindern.

Für alle, die mehr über Quartierarbeit erfahren wollen, habe ich einige interessante Links gefunden:

Verein Ökostadt

Vorstoss Patricia von Falkenstein, 2008:

Anzug Patricia von Falkenstein und Konsorten betreffend Schaffung von Anreizen zur kindergerechten Gestaltung von Hinterhöfen und Gärten in Neu- und Altbauten

Basel. Quartierarbeit und Mitwirkung