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Ich habe keinen Krieg erlebt, meine Kinder werden es hoffentlich auch nie.

 Trotzdem ist Krieg ein aktuelles Thema bei unseren Kindern und in anderen Ländern sogar ihre grösste Angst.

Der Treibstoff für Krieg und Umstürze in Nordafrika sind einfach nicht nur unfähige Diktatoren. Sondern die wütende Explosion einer immer gigantischeren Zahl junger Menschen ohne existentielle Perspektiven.

Der Frieden in der Welt hat mehr mit Basler Politik zu tun, als viele denken.

Das Weltbild der Baslerinnen und Basler ist durch unsere geografische Lage und unsere offene, humanistische Tradition fortschrittlich geprägt. Es beeinflusst die Meinungsbildung der ganzen Schweiz.

Damit die Schweiz vermehrt vor Ort mithilft, Perspektiven zu schaffen. Damit der Anreiz sinkt, aus wirtschaftlichen Gründen hierher zu flüchten.

Damit die Schweiz endlich unterscheiden lernt bei «Ausländern». Nicht länger versucht, hoch qualifizierten Einwanderern und politischen Flüchtlingen mit den gleichen Gesetzen gerecht zu werden.

Basel ist ganz real ein friedliches Vorbild: In wenigen Städten der Welt leben so viele verschiedene Nationalitäten so friedlich zusammen wie in Basel.

Das Basler Integrationsmodell kann Vorbild bleiben, sofern es laufend aktualisiert und verbessert wird. Wie immer beginnt gerade das bei den Kindern.

Früher geschulte Kinder können sich sprachlich befreien und integrieren sich besser.

(Was bei Erwachsenen schwieriger umzusetzen ist, trotzdem dürfen wir sprachlich nie lockerlassen.)

Kinder, die sich willkommen fühlen, fällt alles leichter. Auch sich zu integrieren.

Einbürgerung soll eine lohnende Perspektive für gute Integration sein. Und nicht ein unerreichbares Privileg, von dem sich Jugendliche frustriert abwenden.

Für alle, die darüber mehr wissen wollen, hier noch einige interessante Links:

Migration und Integration in Basel-Stadt. Ein «Pionierkanton» unter der Lupe

Umsetzung der neuen Verfassungsbestimmungen zur Zuwanderung

Integrationsdatenbank beider Basel